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ehem. MitgliedMaiar Beiträge: 896 |
# Thema - 03.02.2010 um 02:45 Uhr
Mi 03.02., 22:00 - 23:30, ARTE, Wdh. am 09.02. Taxidermia - Friss oder stirb Groteskdrama, H/F/A 2006 Vier Jahre arbeitete der ungarische Regisseurs György Pálfi ("Hukkle - Das Dorf") an diesem Groteskdrama um Koitus, Kotze und Kunst Es beginnt mit einem feuerspeienden Penis und endet mit einem Tierausstopfer, der sich selbst in sein größtes Kunstwerk verwandelt. Dazwischen erfahren wir die bizarre Geschichte des Ungarn Kálmán Balatony (Gergely Trócsányi) und seiner Familie: Im zweiten Weltkrieg schwängert der dauergeile Soldat Vendel die Frau eines Offiziers und muss sterben. Sohn Kálmán bringt es im Kalten Krieg zum nationalen Wettfress-Champion. Im Kapitalismus treibt er als monströser Fettkloß seinen dürren Sohn, Ausstopfer Lajoska, in den Wahnsinn...Aus Haut, Gedärm und so ziemlich jeder Körperflüssigkeit mixt Regisseur György Pálfi eine magisch-realistische Satire über die Gier nach Anerkennung. Ekelhaft, aber optisch raffiniert und faszinierend irre. Hmmm, das klingt doch glatt mal nicht unspannend. |
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DIE|SLOWLYValar Herkunft: Halle/Saale Beiträge: 2188 |
# Antwort: 1 - 03.02.2010 um 18:36 Uhr
Omg. Das klingt ja absurd ! Pervers ... Oô ------------------ "Leb'! Leb', eh' deine Sehnsucht stirbt, eh' durch den Hauch des Zeitlosen Kraft und Fluss versiegen. Gib! Gib,all deine Lebenskraft, den Träumen deines Herzens, deines freien Geist's Vision." ![]() "Vinum et musica laetificant cor." |
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ehem. MitgliedMaiar Beiträge: 896 |
# Antwort: 2 - 15.02.2011 um 13:50 Uhr
Unser täglich Brot Doku, A 2005 Di 15.02., 23:00 - 00:30, 3SAT "Der Film wirft einen Blick auf die Massenproduktion von Lebensmitteln. Er kommt dabei ganz ohne Sprache oder Ortsangaben aus und überlässt damit dem Zuschauer die Bewertung des Gesehenen. Es werden unkommentierte Filmaufnahmen von der Züchtung bis zur Schlachtung von Tieren, sowie der industriellen Anpflanzung und Ernte von Obst und Gemüse gezeigt. Auf die exzessive Verwendung von Pestiziden und die Behandlung von Tieren als Ware, z. B. durch die maschinelle Auslese und Verpackung von lebenden Küken, wird ein besonderes Augenmerk gelegt. Zwischen die Szenen wurden Aufnahmen von den Arbeitern in den Fabriken und Plantagen geschnitten, die diese bei ihrer Mittagspause zeigen." Dieser Film aus Österreich gehört mMn zum "Pflichprogramm". Wer ihn noch nicht kennt und sich für die Thematik grundsätzlich interessiert, bekommt hier höchst "unbekömmliche Kost" serviert. Mal so gar nicht reißerisch, sondern eher subtil durch die reine Kraft der Bilder bewegt sich so einiges im Kopf. Hoffentlich über den nächsten Einkauf hinaus... Zuletzt editiert von fpoint am 15.02.2011 um 13:50 Uhr (1x Editiert) |
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